Ich heisse Christian Marty, komme aus dem Raum Zürich und betrachte Film als Spiegel von Zeit, Gesellschaft und inneren Zuständen. Ich bin der alleinige Betreiber dieser Website, die sich vertieft mit der Materie Film auseinandersetzt.
“You’are all individuals!” - “Yes, we’re all individuals!”
LIFE OF BRIAN (1979).
Meine Faszination für Gegensätze zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben. Als Kind pendelte ich zwischen einer bürgerlichen und alternativen Welt und lernte früh, unterschiedliche Perspektiven einzunehmen. Vielleicht erklärt das, warum ich heute sowohl Hollywood-Filme als auch sperrige Arthouse-Filme liebe – solange sie mich packen.
Mein Zugang zur Popkultur begann mit Musik, bis der Film irgendwann zur ernsthaften Konkurrenz wurde. Seit fast 40 Jahren begleiten mich bewegte Bilder in unterschiedlicher Intensität. Meine erste Filmkritik schrieb ich über BOYZ ‘N THE HOOD (1991), und seither lässt mich die Faszination für das Kino nicht mehr los. Mit wachsendem Filmkonsum entwickelte ich mich jedoch zu einem kritischen Rezipienten, der nicht mehr so leicht zufriedenzustellen ist. Besonders begeistern mich Thriller, Drama, Musikfilme und Horror. Mit Science-Fiction oder Fantasy kann ich dagegen wenig anfangen, insbesondere wenn ihnen ein realistischer Bezugsrahmen fehlt.
Ich sehe mich als Filmgeek. Ich liebe es, über Filme zu schreiben, weil ich dadurch erneut in sie eintauche, sie analysiere, neu zusammensetze und dabei auf unerwartete Erkenntnisse stosse. Ich bevorzuge einen intuitiven, emotionalen Zugang. Gute Filme bieten Eskapismus, doch wirklich herausragende Werke stellen darüber hinaus auch gesellschaftliche, politische, filmhistorische oder psychologische Bezüge her.
Ich habe mich immer mehr für die Regisseure als für Schauspieler oder Schauspielerinnen interessiert. Regisseure sind für mich die wahren Architekten des Films – ihre Handschrift macht ein Werk einzigartig. Besonders inspirieren mich Quentin Tarantino, Stanley Kubrick, David Lynch, Pedro Almodóvar, Alfred Hitchcock und Martin Scorsese.
Mein beruflicher Alltag dreht sich um Menschen – ihr Verhalten, ihre Widersprüche, ihre Haltungen, ihre Wünsche und ihre Lebensgeschichten. Vielleicht faszinieren mich deshalb auch im Film die menschlichen Aspekte besonders. Geboren in den 1970er Jahre und geprägt vom urban-alternativen Milieu, habe ich sowohl das Arbeitermilieu als auch den akademischen Kosmos durchstreift und kennengelernt. Diese Vielfalt prägt schliesslich meine Perspektive – und damit auch meinen Blick auf Filme.