The Terminator

© Twentieth Century Fox Home Entertainment, Inc.

The Terminator
USA 1984 | 107 Minuten
Science-Fiction, Action
IMDb: 8.1 | Meine Bewertung 4.0 von 5.0

Regie: James Cameron; Drehbuch: James Cameron, Gale Anne Hurd; Musik: Brad Fiedel; Kamera: Adam Greenberg; Schnitt: Mark Goldblatt; Cast: Arnold Schwarzenegger (Terminator T-800), Michael Biehn (Kyle Reese), Linda Hamilton (Sarah J. Connor), Paul Winfield (Lieutenant Ed Traxler), Earl Boen (Dr. Peter Silberman).


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THE TERMINATOR vereint eigentlich nur wenig von dem, was ich sonst an einem Film suche, und lange stand TERMINATOR 2 für mich klar darüber. Als formal reduziertes B-Movie nimmt er zwischen Genrekino und Mythos innerhalb des Science-Fiction-Films eine erstaunlich zentrale Stellung ein, nicht zuletzt, weil Arnold Schwarzenegger die Maschine nicht darstellt, sondern verkörpert.


Ein Film gegen meine Vorurteile

Bei diesem Film muss ich mit einem Irrtum aufräumen – einer hartnäckigen Fehleinschätzung, die mich zumindest während meiner Teenagerzeit in den 1980er-Jahren begleitete. Sie betraf THE TERMINATOR und vor allem dessen Hauptdarsteller Arnold Schwarzenegger. Mit ihm konnte ich wohl wie viele andere damals rein gar nichts anfangen. Ich mochte ihn nicht. Nichts an ihm fand ich attraktiv: Weder seine zur Schau gestellten Muskelberge noch diese aufdringliche Virilität. Dazu kam der in meinen Ohren sperrig klingende Name, der schwere steirische Akzent und die vermeintliche Stumpfheit. Schwarzenegger stand für ein Kino, das ich ablehnte – für plumpes, lautes, geistloses Unterhaltungskino. Deshalb habe ich ihn lange belächelt.

Irgendwann gegen Ende der 1980er-Jahre kam ich dennoch mit THE TERMINATOR in Berührung. Ich sah den Film im Fernsehen – nicht aus Interesse, sondern aus Trotz. Eigentlich wollte ich mir nur bestätigen, wie schlecht dieser Film und sein Hauptdarsteller wirklich sind. In jener Zeit interessierte ich mich hauptsächlich für anspruchsvolles Hollywoodkino und Arthouse-Filme. Schwarzenegger erschien mir als das genaue Gegenteil von Filmkunst. Unter diesen Voraussetzungen schaltete ich also ein.

Ich war überzeugt, nach fünf Minuten genug gesehen zu haben. Doch das Gegenteil trat ein. Der Film liess mich nicht mehr los. Trotz meiner heimlichen Ablehnung zog mich der Film sofort in seinen Bann. Es war mir unmöglich, umzuschalten. Vor allem die unerbittliche Konsequenz dieser Killermaschine wirkte verstörend. Dieser Körper, der immer wieder aufstand, der nicht zu stoppen, nicht zu töten war, erzeugte eine körperliche Erschöpfung beim Zuschauen. Gebannt verfolgte ich das Geschehen auf dem Bildschirm und konnte kaum glauben, was ich da sah. Widerwillig musste ich anerkennen, dass dieser Film etwas Besonderes hatte, trotzdem brauchte ich Jahre, um mir das einzugestehen.

Action- und Science-Fiction-Filme hatten es bei mir schon immer schwer. Ich war nie ein grosser Actionfilm-Fan. Zu oft erscheinen mir diese Filme als austauschbare Aneinanderreihung von Verfolgungsjagden, Kämpfen und Explosionen, die letztlich bedeutungslos bleiben, weil der Held ohnehin als Sieger hervorgeht. Die Figuren bleiben häufig uninteressant und die Dramaturgie vorhersehbar. In meinem filmischen Kosmos schien für jemanden wie Schwarzenegger kein Platz zu sein.

Doch dieser Film bildet eine Ausnahme. Er gehört zu jener kleinen Gruppe von Actionfilmen, die aus einem Guss sind – wie JAWS von Steven Spielberg (1975), DIE HARD (1988) von John McTiernan oder MAD MAX: FURY ROAD (2015) von George Miller, in denen Action nicht Selbstzweck ist, sondern organisch aus einer glaubwürdigen Geschichte entsteht. In ihnen wirken die Figuren nicht wie Knallchargen, sondern als notwendige Bestandteile eines sorgfältig konstruierten Systems. Und ich muss gestehen: Selten hat mich ein Film so deutlich mit meinen eigenen Vorurteilen konfrontiert wie dieser.

Der kalte Krieg der Körper

Wahrscheinlich wird es THE TERMINATOR nie auf eine sorgfältig kuratierte Bestenliste von Hochglanz-Filmmagazinen wie Sight & Sound schaffen, die sich dem Kanon der anspruchsvollen Filmkunst verschrieben haben. Und doch ist der Film zweifellos ein Klassiker des Science-Fiction- und Actionfilms. Vor allem ist er ein Beispiel dafür, wie viele richtige Entscheidungen hier zusammenkommen: Besetzung, Regie, Musik, Atmosphäre, Rhythmus. THE TERMINATOR ist keine glattpolierte Hollywoodproduktion, sondern ein dreckiger, schäbiger, harter Film, der ebenso gut aus der Tradition des B-Movies stammen könnte. Beeindruckend ist vor allem seine Konsequenz. Keine Sekunde ist zu lang, nichts wirkt überflüssig. Die Inszenierung ist schnörkellos, geradlinig und gnadenlos effizient. Mit wenigen Mitteln wird das absolute Maximum herausgeholt. So entsteht ein zeitloser Film, der auch heute noch erstaunlich zeitgemäss wirkt.


THE TERMINATOR ist keine glattpolierte Hollywoodproduktion, sondern ein dreckiger, schäbiger, harter Film, der ebenso gut aus der Tradition des B-Movies stammen könnte.


Was den Film für mich besonders unwiderstehlich macht, ist seine doppelte Funktionsweise. THE TERMINATOR funktioniert nicht nur als Action- und Science-Fiction-Film, sondern ebenso als kompromissloser Horrorthriller. In diesem Tech-Noir-Slasher jagt ein unaufhaltsames Monster eine unschuldige Frau, mit einem einzigen Ziel: Sie zu töten. Die Geschichte ist eingebettet in eine düstere, bedrohliche Atmosphäre, die stärker an Horror als an klassischen Actionfilm erinnert.

Die TERMINATOR-Reihe ist als Franchise vor allem deshalb bedeutend, weil sie zwei der einflussreichsten Action-Blockbuster der Filmgeschichte hervorgebracht hat, deren Wirkung weit über das Kino hinausreicht. Nach den ersten beiden Filmen verlor ich jedoch das Interesse, nicht zuletzt, weil sich mit dem Ausstieg von James Cameron und Komponist Brad Fiedel auch die kreative Seele der Reihe verabschiedete.

Die Prämisse steckt den Handlungsrahmen ab und ist schnell erzählt: Nach einem nuklearen Krieg befindet sich im Jahr 2029 der Konflikt zwischen Menschen und Maschinen in der entscheidenden Phase. Der bewaffnete Widerstand unter der Führung von John Connor steht kurz vor dem Sieg. Um diesen zu verhindern, schickt die Maschineninstanz Skynet einen menschlich aussehenden Killer-Androiden ins Jahr 1984, um Connors Mutter zu töten, bevor sie ihren Sohn zur Welt bringen kann. Der Widerstand reagiert und entsendet seinerseits einen Soldaten zu ihrem Schutz.

Beide Männer landen nackt auf den nächtlichen Strassen von Los Angeles. Nachdem sich der Terminator T-800 (Arnold Schwarzenegger) und Kyle Reese (Michael Biehn) Kleider beschafft haben, beginnen sie mit der Umsetzung ihrer gegensätzlichen Missionen. Der Terminator weiss nicht, wie Sarah Connor aussieht, und tötet zunächst zwei Frauen mit demselben Namen. Die eigentliche Zielperson, Sarah Jeanette Connor (Linda Hamilton), erfährt durch die Nachrichten vom Tod ihrer Namensvetterinnen und erkennt: Sie ist in Gefahr. In der hervorragenden Diskotheken-Szene stossen die drei zentralen Figuren erstmals aufeinander. Von da an entfaltet sich eine packende Verfolgungsjagd. Der Terminator lässt sich nicht mehr abschütteln und spürt Sarah immer wieder auf. Sie schliesst sich notgedrungen mit Kyle Reese zusammen, und verliebt sich schliesslich in ihn.

Der erzählerische Rahmen der Zeitreise ist dabei ein bewusst unrealistisches Gedankenexperiment, wie man es aus dem Science-Fiction-Genre bestens kennt. Auch die erfolgreiche BACK TO THE FUTURE-Trilogie machte dieses sogenannte Grossvaterparadoxon zum dramaturgischen Prinzip: Ein gezielter Eingriff in der Vergangenheit soll die Zukunft verändern. Dass es offenbar einfacher ist, Sarah Connor im Jahr 1984 zu töten als John Connor 2029 zu besiegen, muss man nicht logisch hinterfragen, denn der Film funktioniert unabhängig von seiner Science-Fiction-Erklärung. Entscheidend sind die Konstellation und die Spannung.

Besonders witzig ist, dass der Film seine absurde Prämisse selbst ironisiert. Tatsächlich muss man dieses Zeitreise-Szenario überhaupt nicht ernst nehmen, denn THE TERMINATOR funktioniert auch ohne dieses Vorwissen. Die Science-Fiction-Idee liefert nur den Rahmen, nicht die eigentliche Spannung. Das zeigt sich in einer herrlichen Szene, in der das Science-Fiction-Gebrabbel genüsslich durch den Kakao gezogen wird. Der Kriminalpsychologe Peter Silberman (Earl Boen) verhört Kyle Reese, dessen Bericht von Zeitreisen, Killer-Androiden und der Rettung der Mutter des künftigen Menschheitsretters wie eine übersteigerte Fantasie wirkt. Silbermans trockene Zusammenfassung bringt es auf den Punkt. Für ihn ist der Fall klar. Ein Paradebeispiel paranoider Wahnvorstellungen..

Wie Minimalismus diesen Film unvergesslich macht

In meinem Leben habe ich nur wenige Filme gesehen, die derart reduziert und präzis auf den Punkt inszeniert sind wie THE TERMINATOR. Mit vergleichsweise geringem Aufwand erzielt der Film eine enorme Wirkung. Sein beispielloser Minimalismus ist nicht nur ästhetisch überzeugend, sondern auch ökonomisch erfolgreich: Mit einem Budget von 6,4 Millionen Dollar spielte der Film weltweit etwa 78 Millionen Dollar ein und wurde in den 1980er Jahren zudem zum Video-Hit.

Wie gut der Minimalismus funktioniert, zeigt sich in nahezu allen Belangen.

Story

Die Handlung lässt sich auf einen Satz reduzieren: Ein Androide aus der Zukunft will Sarah Connor töten und ein Mann aus der Zukunft versucht das zu verhindern. Mehr braucht es nicht. Die Geschichte ist linear, zielgerichtet und frei von Nebenplots. Alles läuft auf die Jagd hinaus: Der Terminator nähert sich seinem Ziel, doch Sarah ist permanent auf der Flucht.

Bemerkenswert ist, dass innerhalb dieser reduzierten Struktur dennoch Raum für eine Liebesgeschichte entsteht. Cameron erlaubt sich hier bewusst einen kurzen Stillstand, einen Moment der menschlichen Verletzlichkeit. Die Beziehung zwischen Kyle und Sarah bleibt minimal, ist aber von grosser Tragik: Sie verlieben sich, verbringen eine Nacht miteinander, Kyle stirbt – und aus dieser kurzen Begegnung entsteht der künftige Anführer des Widerstands. Wenige Szenen, maximale Fallhöhe.

Figurenkonstellation

Der Film benötigt nur drei zentrale Figuren:

  • Den Killer: den Terminator

  • Den Beschützer: Kyle Reese

  • Die Schützenswerte: Sarah Connor

Ihre Rollen sind klar definiert, Funktionen eindeutig. Hintergrundinformationen werden kaum geliefert, Fragen stellen sich nicht. Die Bedrohung ist sofort präsent und der Druck konstant hoch. Erst nach rund 40 Minuten erklärt Kyle die grösseren Zusammenhänge, zu einem Zeitpunkt, an dem die Konstellation längst etabliert ist.

Der Terminator T-800 ist eindimensional, aber höchst wirkungsvoll. Er handelt emotionslos, wortkarg und kompromisslos. Sein Name ist Programm: Er existiert einzig, um zu töten. Er definiert sich nicht über Sprache, sondern durch reine Körperlichkeit: Muskulös, gross, wuchtig. Der Terminator zeigt keine Reue und keinen Schmerz. Obwohl er scheinbar über übermenschliche Kräfte verfügt, zerfällt die Maschine allmählich in ihre Einzelteile: Zerstörte Haut, beschädigte Gliedmassen, freigelegtes Metallskelett. Dennoch verfolgt er sein Ziel unaufhaltsam weiter. Am Ende kann Sarah ihn mit einer Hydraulikpresse endgültig zerstören. Gerade wegen seiner brutalen und gewissenlosen Art zählt der Androide zu den einprägsamsten Schurken der Filmgeschichte und schaffte es auf mehrere Bestenlisten der grössten Filmantagonisten.

Sarah Connor

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Kyle Reese ist menschlich, verletzlich und dadurch der perfekte Gegenpol zum Terminator. Er wird zunächst als potenzieller Bedrohung verdächtigt, entwickelt sich aber zum Beschützer, verliebt sich in Sarah und opfert sich, damit sie und ihr Sohn überleben.

Sarah Connor ist die Gejagte, emotional und verletzlich – das klassische «Girl next Door». Sie reagiert ständig auf die Bedrohung durch den Terminator, muss sich verstecken und verteidigen, ohne selbst die Kontrolle zu haben. Gerade diese Schutzlosigkeit macht die Spannung so intensiv. Ihre Erfahrung als Opfer legt schliesslich die Grundlage für ihre spätere Entwicklung. In TERMINATOR 2: JUDGMENT DAY (1991) wird sie zur weiblichen Kämpferin, militarisiert, traumatisiert und selbst zur Beschützerin ihres Sohnes – körperlich und psychisch gestärkt, sichtbar an ihrem trainierten Bizeps.

Dialoge

Die Dialoge sind aufs Wesentliche reduziert; Bild und Action tragen die Geschichte. Ansonsten dominieren Taten über Worte; die Figuren werden vor allem durch ihr Handeln und ihre Präsenz definiert. Action-Filme brauchen keine Dialoge, könnte man sagen. Sie sind hier nicht wichtig, denn sie sagen wenig über die Figuren aus.

Bezeichnend ist, dass der Terminator in 107 Minuten nur 17 Sätzen von sich gibt. Sie zeigen, wie wenige Worte nötig sind, um Charakter und Bedrohung zu vermitteln. Seine Sprache ist gestelzt und hölzern. Nicht wie ein Mensch, sondern wie eine Maschine. Manche Sätze spricht er nur nach und trotzdem gelingt ihm ein Satz für die Ewigkeit: «I’ll Be Back» gehört zu den grössten Zitaten der Filmgeschichte.

Der Terminator definiert sich nicht über Sprache oder Intellekt. Die Präsenz der Figur entsteht durch physische Dominanz und stoische Körpersprache, nicht durch Dialoge. Er spricht wenig, effektiv ist aber seine Körpersprache. Schwarzenegger verkörpert die Maschine perfekt – nackt bei seinem ersten Auftritt, muskulös und ungelenk.

Spezialeffekte und Atmosphäre

Der Film verzichtet auf aufwendige Spezialeffekte. Mit kleinem Budget und handgemachten Effekten wie Stop-Motion entsteht ein sympathisch altmodischer Stil. CGI wird nicht eingesetzt, jeder Effekt ist sparsam, funktional – ein Minimalismus, der den Film wohltuend entschlackt.

Der Terminator braucht nicht mit Make-Up, um Bedrohung auszustrahlen. Sein massiger Körper, kantiges Gesicht und ausdrucksloser Blick genügen, um Präsenz zu erzeugen. Teilweise statisch inszeniert wirkt er wie ein unverrückbarer Fels, selbst in Verfolgungsszenen.

Die Atmosphäre ist kalt und düster: Fast der gesamte Film spielt nachts in einem kaum beleuchteten Los Angeles. Enge Räume und Strassenzüge verstärken die klaustrophobische Stimmung, die perfekt zu der minimalistischen Ästhetik passt.

Musik

Der Score von Brad Fiedel ist ein Paradebeispiel für minimalistisches Filmkomponieren. Wie bei John Carpenter (HALLOWEEN oder ESCAPE FROM NEW YORK) oder Vangelis (BLADE RUNNER) arbeitet er mit reduzierten, repetitiven Motiven. Wenige Töne, Loops und elektronische Klänge erzeugen mechanische, kalte und dystopische Atmosphären – perfekt passend zur maschinellen Präzision des Terminators.

Stampfende Beats, metallische Patterns und analoge Synths wirken wie Herzschläge, die den Rhythmus der Jagd aufnehmen. Orchestraler Bombast fehlt glücklicherweise völlig – der Minimalismus schafft intensive Spannung, klaustrophobische Angst und bedrückende Kälte. Fast hypnotisch schleichen sich die minimalistischen Motive in unsere Wahrnehmung, unruhig, unbequem und penetrant. Es ist ein Stampfen wie von Godzilla, eindringlich, roh, schwer und düster, das nahezu pausenlos erklingt und unsere Stimmung durchdringt. Die Musik wird selbst zur Maschine, zur spürbaren Präsenz des Terminators. Minimalismus in Bild, Handlung und Sound verschmilzt hier zu einer einheitlichen, ikonischen Ästhetik, die den Film bis heute prägt.

AR-nold SHVARTS-en-egg-ers grosse Schauspielkunst

Natürlich ist der Titel ironisch gemeint, doch ohne Schwarzenegger hätte THE TERMINATOR niemals so grossartig funktioniert. Als Bösewicht ist er in gewisser Weise das Herzstück des Films. Er wirkt wie das Gegenstück zu den grossen Schauspielern der 1970er Jahren wie Al Pacino oder Dustin Hoffman – nicht nur wegen seiner Körpergrösse, sondern wegen seiner Präsenz selbst.

Der gebürtige Österreicher dominierte in den frühen 1970er Jahren als siebenfacher Mister Olympia die Welt des Bodybuildings, erlangte durch das Doku-Drama PUMPING IRON (1977) Bekanntheit und avancierte mit THE TERMINATOR neben Silvester Stallone zum grössten Actionstar der 1980er Jahre. «Ich will kein Charakterdarsteller sein. Ich will DER STAR sein», sagte Schwarzenegger stets. Als Terminator ist er absolut faszinierend. Seine körperliche Präsenz spricht für sich. Bereits sein erster Auftritt, nackt und muskulös, etabliert ihn als Archetyp des filmischen Bösewichts.

Schwarzenggers Minimalismus ist hier das eigentliche Erfolgsrezept: Mit einem einzigen Gesichtsausdruck glänzt er als unterkühlte Mensch-Maschine. Mag es kein Schauspiel im klassischen Sinn à la Robert DeNiro oder Al Pacino sein, nimmt man ihm diese Rolle jede Sekunde ab. Der ehemalige Bodybuilder war ohne Zweifel die perfekte Wahl.

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Anora